Bundesliga-Zitate | Fußball-Zitate - Part 43

Bundesliga-Zitate

Zitat der Woche: „Aber eine große Klappe mit viel dahinter“

Kevin Großkreutz - Stürmer Borussia Dortmund

Kevin Großkreutz - ein A-Länderspiel für Deutschland

Der 24. Spieltag der Fußball-Bundesliga stand ganz im Zeichen des Spitzenspiels zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund in der Münchener Allianz-Arena!
Mit einem 2:2 in letzter Minute rettete der SV Werder Bremen einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf und womöglich Trainer Thomas Schaaf seinen Job an der Weser.

Die Pressestimmen der dpa (Deutsche Presse Agentur) hatten genau dieses Gipfeltreffen zum Fokus:

1. „Bei unserem letzten Sieg in München wurden die meisten meiner Spieler noch gestillt.“

BVB-Trainer Jürgen Klopp nach dem 3:1 Auswärtstriumph im Hinblick auf das junge Durchschnittsalter seines Teams in Verbindung mit dem ersten Sieg in München seit fast 20 Jahren.

2. „Wir befinden uns an einem Punkt, wo wir sagen: Wir können und wollen Meister werden.“

Dortmunds Geschäftsführer Hans Joachim Watzke im Hinblick auf den großen Punktevorsprung auf Leverkusen und München.

Zitat der Woche: „Heute sind wir richtig vermöbelt worden“

Frank Arnesen - neuer Sportchef beim HSV

Frank Arnesen - neuer Mann neben Bastian Reinhardt

Zitat der Woche: „Heute sind wir richtig vermöbelt worden.“

Letzte Woche noch Derbysieger im Duell David gegen Goliath, jetzt eine glasklare 0:2 Niederlage gegen den BVB aus Dortmund, die „Matze“ Lehmann kurz nach dem Spiel wie folgt zusammenfasste: „Heute sind wir richtig vermöbelt worden“ (westfalenblatt.de).

Trainer Holger Stanislawski meinte sogar einen „Rückfall in die Steinzeit“ gesehen zu haben. „Wir hatten heute keinen Arsch in der Hose“ (westfalenblatt.de), so das Resümee des Pauli-Coaches. Die Paulianer konnten von Glück reden, dass es bei einer 0:2 Niederlage blieb.

Der Derbyversager unter der Woche, der Hamburger SV hat dagegen in die Erfolgsspur zurückgefunden. Mit einem 4:0 – Heimsieg gegen ein desillusionierendes Werder Bremen gelang zumindest zum Teil Wiedergutmachung bei den eigenen Fans.

„Der HSV ist ein gelähmter Riese“

Imtech-Arena in HamburgImtech-Arena in Hamburg

„Der Hamburger SV ist ein gelähmter Riese“

Die zweite Derbyniederlage gegen den FC St. Pauli nach 1977 ereignete sich am vergangenen Mittwoch, den 16.02.2011 in der Imtech-Arena zu Hamburg!

„St. Pauli entert Volkspark – Veh in Gruselgalerie“ (Focus online) – Nach Rudi Gutendorf ist Armin Veh der zweite Hamburger Trainer der langen Vereinsgeschichte des Bundesliga-Dinos, der ein Derby gegen den „kleinen“ Club aus Hamburg, dem kleinen FC St. Pauli verloren hat.

Gerald Asamoah sorgte mit seinem 1:0 dafür, dass der Underdog den großen HSV für die nächsten Monate blamiert und seinen Fans der Schadenfreude der St. Pauli-Anhänger ausgesetzt hat.

Welt online titelte aufgrund der unstrukturierten Personalpolitik der letzten Jahre, die seinen Höhepunkt nun in der Derbyniederlage erreichte: „Der Hamburger SV ist ein gelähmter Riese“! Ja ein „gelähmter Gigant“ und Vorstandsboss Bernd Hoffmann eine „lame duck“!

Zitat der Woche: „Der Abstieg ist überhaupt kein Thema.“

Nationalspieler Cacau

Spieler des VfB Stuttgart Cacau

„Der Abstieg ist überhaupt kein Thema.“

Tabellenplatz 17, 1:4 Heimniederlage gegen den 1.FC Nürnberg und nur noch 12 Spieltage sind in dieser Spielzeit zu absolvieren.

Trotz alledem sieht Kapitän und Stürmer Cacau vom VfB Stuttgart kein Grund zur Panik. Bild.de publizierte eine Aussage des Nationalspielers, die beweist, dass die Spieler des VfB noch nicht ansatzweise den Ernst der Lage im Abstiegskampf der Saison 2010/2011 begriffen haben: „Der Abstieg ist überhaupt kein Thema.“

Dabei kann der VfB mitunter froh sein schon 19 Zähler auf der Habenseite zu verzeichnen. Ein Spieltag vorher gelang gegen den Tabellenletzten Mönchengladbach mit Mühe das Kunststück aus einem 0:2 – Rückstand noch einen 3:2 – Sieg zu erlangen.

Auch Neu-Trainer Bruno Labbadia hat noch nicht den richtigen „Drive“ gefunden. Wie sonst kann man die Aussage des Nürnbergers Chandler interpretieren: „Wir haben den VfB nicht so schlecht erwartet“ (bild.de).

„Fast so peinlich wie der Abstieg“

Olympiastadion Berlin

Heimspielstätte Hertha BSC Berlin

„Fast so peinlich wie der Abstieg“

Am „Derby-Wochenende“ der Fußball-Bundesliga kam das Haupstadtderby der zweiten Liga etwas zu kurz, dabei ereignete sich im Berliner Olympiastadion eine kleine Sensation:

Der krasse Außenseiter von Union Berlin bezwang den großen Rivalen von Hertha BSC Berlin mit 2:1, nach dem die Köpenicker bereits im Hinspiel an der alten Försterei dem Erstligaabsteiger ein 1:1 abtrotzten.

Union besiegte die Hertha, so dass die taz am 06.02.2011 süffisant schrieb „Fast so peinlich wie der Abstieg“!

Trotz einer frühen 1:0 Führung war die Hertha als haushoher Favorit nicht in der Lage das Ergebnis positiv zu Ihren Gunsten zu gestalten. Mosquera und Mattuschka, für die Fans ein wahrer Union-Held, weil er schon seit der Oberliga dem Verein die Treue hält, waren die legendären Torschützen eines unvergesslichen Sieges.

Für Markus Babbel war es „die bitterste Niederlage“ (Der Tagesspiegel) seit seinem Engagement als Hertha-Coach!