DFB-Pokal: Stimmen zur 1. Hauptrunde 2011/2012 | Fußball-Zitate

DFB-Pokal: Stimmen zur 1. Hauptrunde 2011/2012

DFB Pokal 2011/2012! Er hielt was er versprach:
Packende, enge Spiele und mal wieder Pokal-Überraschungen, Pokal-Sensationen sowie Pokal-Blamagen.

Mit Wolfsburg, Leverkusen, Freiburg und Bremen erwichten es gleich in Runde 1 sage und schreibe vier (!) Bundesligisten.
Ein Viertligist, zwei Drittligisten und ein Zweitligist waren die Stolpersteine.

Dabei blamierten sich insbesondere der SV Werder Bremen in Heidenheim und der VfL Wolfsburg in Leipzig bis auf die Knochen.

Selbst eine 3:0 – Führung reichte der Werkself von Bayer Leverkusen nicht, um gegen Dynamo Dresden in die nächste Pokalrunde einzuziehen.

Nach dem Treffer von Schürrle kurz nach der Pause, drehten die Dresdener mit einem Doppelpack die Partie, indem Sie im Anschluss in der Verlängerung durch ein Tor von Schnetzler den K.O. perfekt machten.

Sensationell, gigantisch und unglaublich, in welche Richtungen sich ein Pokalspiel entwickeln kann. Nirgendwo sonst gilt: „Im Pokal ist alles möglich.“

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Die POKAL-Stimmen und Reaktionen:

SV Sandhausen – Borussia Dortmund 0:3

• Trainer Jürgen Klopp (Borussia Dortmund), Quelle: rp-online.de):
„Unsere Tore waren herausragend herausgespielt. Wenn Shinji Kagawa wieder richtig fit, kann er noch viel mehr. Es fehlt ihm nur noch Kraft. Jeder weiß, dass er es noch besser kann. Aber ich war insgesamt schon sehr zufrieden mit ihm und der ganzen Mannschaft.“

RB Leipzig – VfL Wolfsburg 3:2

• Kapitän Marcel Schäfer:
„Wir müssen ganz schnell zusehen, dass wir in der Bundesliga alles besser machen, sonst bekommen wir in den kommenden Wochen riesige Probleme.“

Felix Magath (Quelle: badische-zeitung.de):
„Wenn man so schlecht gegen einen Viertligisten spielt, stimmt etwas nicht. Tatsache ist, dass das wahrscheinlich Konsequenzen hat.
Wir haben unser erstes Saisonziel ziemlich früh nicht erreicht. Wir wollten ins Endspiel. Ich muss meine Ansicht überdenken. Ich habe natürlich geglaubt, dass wir jetzt wieder eine Einheit wären, mannschaftlich geschlossen auftreten würden.“
„Ich habe keine Abwehr gesehen. RB war präsent. Die waren von Anfang an voll da, die waren gleich im Spiel, wollten was. RB hat Tempo gemacht.“

• Kapitän Daniel Frahn (dreifacher Torschütze):
„Wir waren perfekt vorbereitet, wussten, dass Wolfsburg mit langen Bällen kaum zu schlagen sein würde. Da haben wir es dann eben mit flachen Pässen versucht und gehofft, durch deren Behäbigkeit zu Chancen zu kommen.“

RW Oberhausen – FC Augsburg 1:2

• Trainer Theo Schneider (Rot-Weiß Oberhausen):
„Wir haben einen hohen Aufwand betrieben und waren auf Augenhöhe, wir haben einige hochkarätige Chancen vergeben, sind aber nicht belohnt worden. Das ist sehr schade.“

• Trainer Jos Luhukay (FC Augsburg):
„Es war ein sehr spannendes und intensives Spiel. Oberhausen hat uns alles abverlangt. Wir sind der glückliche Sieger und mussten unglaublich hart arbeiten. Ich bin froh, dass wir weitergekommen sind.“

Jahn Regensburg – Borussia Mönchengladbach 1:3

• Regensburg-Trainer Markus Weinzierl:
„Die ersten beiden Tore waren zu schnell und zu billig. Insgesamt hat sich die individuelle Klasse der Gladbacher gezeigt.“

• Gladbach-Trainer Lucien Favre:
„Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Wir kamen nur selten in Gefahr und haben verdient gewonnen.“

DFB-Pokal: VfL Osnabrück - 1860 München

Nach Verlängerung überstand 1860 die erste Runde in Osnabrück

VfL Osnabrück – 1860 München 2:3 nach Verlängerung

Andreas Glockner (Spieler VfL Osnabrück), Quelle: neue-oz.de:
„Ich denke, wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Es ist schwierig, die passenden Worte zu finden, weil wir alle enttäuscht sind. Das Publikum hat Erstliganiveau und ist der 12. Mann gewesen.“

Jan Mauersberger (VfL Osnabrück):
„Wir haben heute sehr, sehr guten Fußball gespielt und müssen auf dieser Partie aufbauen. Leider war München heute zu clever. Nach unserer starken ersten Halbzeit bekommen wir gleich einen Nackenschlag. Ich denke, dass wir hinten gut gestanden sind, wobei meine gelbrote Karte unglücklich und ein bisschen dumm war. Der Elfmeter war meiner Meinung nach unberechtigt, weil ich den Ball klar aus dem Strafraum gespielt habe.“

Uwe Fuchs (Trainer des VfL):
„Ich bin sehr, sehr enttäuscht. Ich brauche jetzt erst einmal eine Nacht, um dieses Niederlage zu verarbeiten. Wir haben fantastisch gespielt. Den Gegentoren gingen Fehler voraus. Sie waren unnötig. Nach dem 2:2 hat meine junge Mannschaft eine Viertelstunde gebraucht, um wieder ins Spiel zurückzukommen. Glückwunsch an 1860 München. Wir können nach vorne schauen. Wir haben eine ganz tolle Truppe. Und wir werden unseren Weg auch erfolgreich gehen und abschließen.“

Benjamin Lauth (zweifacher Torschützer der Münchner):
„Jeder wusste, was uns hier erwartet. In der ersten Halbzeit sind wir nicht ins Spiel gekommen. Das hat der VfL gut gemacht. Danach mussten die Osnabrücker vielleicht ihrem hohen Tempo Tribut zollen.“

Reiner Maurer (Trainer von 1860 München):
„Es war klar, dass es ein sehr schweres Spiel wird. Es war eine Partie auf Augenhöhe. In der 2. Halbzeit haben wir besser gespielt und sind ins Spiel zurückgekommen.“

VfB Oldenburg – Hamburger SV 1:2

• Trainer Michael Oenning (Hamburger SV):
„Wir haben nicht konsequent genug und oft zu kompliziert gespielt. Nicht zufrieden sein kann ich auch mit der Grundeinstellung einiger Spieler. Wir haben es nicht geschafft, so souverän aufzutreten, wie man es von einem Bundesligisten erwarten kann.“

• Trainer Timo Ehle (VfB Oldenburg):
„Das war ein Spiel, in dem wir nur gewinnen konnten. Es war erfreulich, dass meine Mannschaft besonders in der ersten Halbzeit mehrere Torchancen herausspielen konnte. Mit dem Auftreten insgesamt war ich absolut zufrieden.“

1. FC Heidenheim – SV Werder Bremen 2:1

• Trainer Thomas Schaaf (Werder Bremen):
„Das, was den Pokal so interessant macht, ist heute passiert. Wir haben die Chance verpasst, das Spiel etwas ruhiger zu machen. Dieser Elfmeter hat uns wehgetan, danach waren wir zu sehr mit uns selbst beschäftigt. Wir haben gehadert, das hat der Gegner genutzt.“

• Kapitän Clemens Fritz(Quelle: ndr.de):
„Wenn wir so weiter spielen, wird es keine bessere Saison als die vergangene. Wir hätten alle mehr tun müssen.“

• Torhüter Tim Wiese (Quelle: ndr.de):
„Es ist eine neue Situation für den Verein, nur in einem Wettbewerb vertreten zu sein. Wir können uns in der Bundesliga voll auspowern“

• Trainer Frank Schmidt (1. FC Heidenheim):
„Wir haben uns durch den Rückstand nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die entscheidende Szene war der Elfmeter. Danach hat man gesehen, was meine Mannschaft noch vorhat. Das ist zweifelsohne eine Sensation.“

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Dynamo Dresden – Bayer 04 Leverkusen 4:3

• Trainer Robin Dutt (Bayer Leverkusen):
„Das war heute ein verdienter Sieg für Dresden, weil sie ab der 60. Minute die bessere Mannschaft waren. Sie haben den deutlichen Warnschuss zum 1:3 überhört, nach dem 2:3 hat das Stadion gekocht und dann ist das passiert, was nur in einem Pokal-Spiel passieren kann. Das sind Dinge, die man nicht erklären kann. Sechs Wochen Aufbauarbeit sind für uns jetzt kaputt, vor uns liegt eine harte Woche. Das ist natürlich nicht akzeptabel. Wenn du 3:0 bei einem Zweitligisten führst, musst du das nach Hause bringen.“

• Sportdirektor Rudi Völler (Quelle: sueddeutsche.de):
„Das ist eine unnötige Niederlage und total enttäuschend. Man muss eine 3:0-Führung nach Hause bringen. Aber es wird jetzt nichts infrage gestellt, auch nicht, welchen Kader wir haben. Besser, als das, was wir in der ersten Halbzeit gespielt haben, geht es kaum.“

• Trainer Ralf Loose (Dynamo Dresden):
„Nach dem 0:3 habe ich nicht mehr an einen Sieg geglaubt, aber ich habe der Mannschaft gesagt, dass bei einem Anschlusstreffer noch etwas drin ist. Wir haben mit den beiden schnellen Treffern den Glauben an uns wiedergefunden und nachher auch die besseren Nerven gezeigt. Wir haben den Aufstieg schon grandios gefeiert, nun dieses Pokalspiel – die Spieler dürfen sich heute das eine oder andere Bier erlauben.

SpVgg Unterhaching – SC Freiburg 3:2

• Assistenztrainer Manuel Baum (SpVgg Unterhaching):
„In der ersten Viertelstunde hatten wir in der Tat einige Probleme. Dann haben wir eine taktische Umstellung vorgenommen, um die Spieleröffnung der Freiburger besser zu unterbinden. Für unsere junge Mannschaft war das natürlich ein ganz großartiges Erlebnis. Wir haben am Ende verdient gewonnen.“

• Trainer Marcus Sorg (SC Freiburg):
„Das ist eine Niederlage, die richtig wehtut, auch für den ganzen Klub, weil wir viel Geld hätten verdienen können. Unter dem Strich hat uns in vielen Dingen ab der 15. Minute die Konsequenz gefehlt, aber wenn gewisse Dinge passieren am Anfang einer Saison, dann ist man eben noch nicht so sicher, um darauf reagieren zu können. Man darf als Erstligist dem Schiedsrichter im Spiel bei einem Drittligisten nicht mal die Möglichkeit geben, dass er ins Spiel eingreift. Deshalb müssen wir uns an die eigene Nase fassen.“




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