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Der feine Unterschied: Wie man heute Spitzenfussballer wird

Philipp Lahm – Der feine Unterschied: Wie man heute Spitzenfussballer wird!

Philipp Lahm, als Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und als Kapitän des FC Bayern München, ist der 27-jährige gegenwärtig vielleicht der mächtigste und einflußreichste aktive deutsche Kicker in Deutschland.

Am Montag, dem 29. August 2011 publiziert er sein neues Buch:
„Philipp Lahm – Der feine Unterschied: Wie man heute Spitzenfussballer wird“

KRITISCHE WORTE für MAGATH, KLINSMANN und van GAAL

In dem Buch (Quelle: Welt online) rechnet Kapitän Lahm u.a. mit seinen drei Ex-Trainern beim FC Bayern ab:

Lahm zu Felix Magath:
„Felix Magath arbeitet mit Druck. Er lässt viele Spieler im Ungewissen, ob er auf sie setzt, und holt auf diese Weise das Maximum an Einsatz aus ihnen heraus. Für die Spieler ist das sehr anstrengend, und es kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo sie nicht mehr auf der Seite des Trainers stehen.“

Felix Magath wurde Anfang 2007 nach zwei erfolgreichen Jahren mit Meisterschaft und Pokalsieg beim deutschen Rekordmeister entlassen.

Lahm zu Jürgen Klinsmann:
„Bei Klinsmann trainierten wir fast nur Fitness. Taktische Belange kamen zu kurz. Wir Spieler mussten uns selbstständig zusammentun, um vor dem Spiel zu besprechen, wie wir überhaupt spielen wollten. Nach sechs oder acht Wochen wussten bereits alle Spieler, dass es mit Klinsmann nicht gehen würde. Der Rest der Saison war Schadensbegrenzung.“

Jürgen Klinsmann kam mit vielen Vorschusslorbeeren zum FC Bayern, seiner zweiten (!) Trainerstation, nach dem Engagement als deutscher Nationaltrainer zur WM 2006 im eigenen Land.
5 Spieltage vor Saisonende musste er seinen Platz wegen Erfolglosigkeit für Jupp Heynckes räumen.

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Der feine Unterschied: Wie man heute Spitzenfußballer wird

Lahm zu Louis van Gaal:
„Louis van Gaal hat einerseits den Verdienst, dem FC Bayern eine Spielphilosophie verordnet zu haben, mit der wir eine Saison extrem erfolgreich waren. Andererseits hat er sich während seiner zweiten Saison schlicht geweigert, die Mängel seiner Philosophie zur Kenntnis zu nehmen und zu beseitigen.“

Louis van Gaal erlebte eine extrem erfolgreiche Saison 2009/2010 beim FC Bayern, indem er junge Eigengewächse wie Thomas Müller und Holger Badstuber in die Mannschaft integrierte und das Team zum Double und bis ins Endspiel der Champions League in Madrid führte.

In der darauffolgenden Saison offenbarte die Mannschaft erhebliche Defizite im Defensivverhalten und stürzte daraufhin in der Bundesliga ab. Nach van Gaal´s Entlassung führte Andries Jonker die Mannschaft auf den dritten Tabellenplatz, der für die Teilnahme an der Champions League in diesem Jahr berechtigte.

Zu Beginn der Saison 2011/2012 übernahm dann wieder Jupp Heynckes den Trainerposten – nach dem 5:0 – Heimsieg gegen den Hamburger SV am vergangenen Wochenende kann er optimistisch in die Zukunft blicken.

Ein Kommentar zum Buch Philipp Lahms!




2 Kommentare

  1. admin (Beitrags-Autor)

    ERSTE REAKTIONEN auf die Veröffentlichungen (Quelle: web.de, dpa):

    Philipp Lahm:
    „Ich wollte Rudi Völler, Jürgen Klinsmann und andere Personen selbstverständlich nicht persönlich treffen oder gar beleidigen. Vielmehr wollte ich, wie aus der Lektüre meines Buches zweifelsfrei hervorgeht, ehrlich meine Meinung über die Arbeit unter unterschiedlichen Trainern und zu verschiedenen Zeiten schildern und einige Hintergründe dieser Entwicklung beleuchten. Dies erscheint mir in der derzeitigen Diskussion verkürzt und überzogen rübergekommen zu sein. Das tut mir leid. Für Missverständnisse, die auf diese Weise entstanden sind, entschuldige ich mich hiermit bei allen Beteiligten.“

    Jogi Löw:
    „Es gibt einige Passagen in dem Buch, die mir nicht gefallen, weil hier ein Spieler einige Trainer, die lange und erfolgreich gearbeitet haben, öffentlich beurteilt. Auch darüber werden wir in der kommenden Woche sprechen.“

    Oliver Bierhoff:
    „Wir wollen zwar mündige Spieler, die auch mal klar ihre Meinung sagen. Im konkreten Fall hat Philipp allerdings die Grenzen überschritten. Es war aber nach Bewertung des gesamten Buches für uns zu keinem Zeitpunkt ein Thema, Philipp als Kapitän abzusetzen, wie das schon von einigen spekuliert wurde.“

    Theo Zwanziger:
    „Unsere Nationalspieler müssen sich ihrer besonderen Verantwortung in der Öffentlichkeit bewusst sein. Dazu gehört auch der Respekt vor Persönlichkeiten des Fußballs, mit denen sie nicht immer einer Meinung waren oder sind.“

    Robin Dutt:
    „Das ist ein absolutes Tabu-Thema. Man kann nur froh sein, dass man nicht Teammitglied von Philipp Lahm ist, weil man nicht weiß, was in den nächsten fünf Jahren veröffentlicht wird.“

    Klaus Allofs:
    „Ich bin lange dabei und habe noch kein Buch geschrieben. Mein Drang, mich mitzuteilen, ist sehr gering. Ich habe nur Auszüge gelesen und kann mir daher kein abschließendes Urteil erlauben. Aber es gibt gewisse Regeln, die man einhalten muss. Das gilt vor allem für interne Sachen.“

    Holger Stanislawski:
    „traurig, dass heutzutage mehr über als mit den Menschen gesprochen wird. Es ist für mich unfassbar, wenn so negativ über Kollegen gesprochen wird. Offenbar haben die Leute, die das tun, zu viel Freizeit oder ihr eigenes Leben ist zu uninteressant.“

    Felix Magath:
    „Soll ich mir graue Haare wachsen lassen, wenn jemand, dem ich zum Bundesligaspieler verholfen habe und der im bezahlten Fußball zuvor noch keine Rolle gespielt hat, eine Meinung vertritt – so fundiert sie auch sein mag…“

    Lahm über Jogi Löw:
    „Jogi Löw ist ein präziser Denker mit einem guten Gespür für die taktischen Möglichkeiten einer Mannschaft.“

    weiter lesen: http://web.de/magazine/sport/fussball/nationalelf/13513468-lahm-es-tut-mir-leid.html#.A1000145

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