Sprüche zum 34. BUNDESLIGA-Spieltag

SPRÜCHE zum 34. BUNDESLIGA-Spieltag

Im letzten Moment wahrt König Otto mit seiner Berliner Hertha die Chance auf den Klassenerhalt.

Relegationsplatz 16! Jetzt wartet der Dritte der zweiten Liga. Beim 1. FC Köln gingen an einem „schwarzen Samstag“ die Lichter aus.

Mit einem 1:4 gingen die Kölner gegen den FC Bayern regelgerecht unter.

Ein unfassbar unglückliches Eigentor von Geromel zeigt auf (ein „Pleiten,  Pech und Pannen-Eigentor“), dass in diesem Jahr auch einfach das Glück fehlte.
Ein wahres „Kölner Katastrophenszenario“ (Quelle: sueddeutsche.de) konstruierten die Kölner Anhänger, indem sie schwarze Rauchbomben vor der heimischen Kurve zündeten und ein Kölner Untergangsszenario inszenierten.

Während alle Kölner Spieler im Anschluss an den feststehenden Abstieg an den Mikrofonen der Journalisten vorbei gingen, gaben Claus Horstmann, Frank Schaefer und der zum FC Arsenal wechselnde Lukas Podolski ein, wie ich finde, tapferes und bemerkenswertes Bild mit einer realistischen Selbsteinschätzung ab:

• „Wir haben es nie geschafft die Posten Trainer und Sportdirektor nachhaltig mittel- bis langfristig zu besetzen.“ (Claus Horstmann)
• „Unser Auftreten auf und neben dem Platz war in der Rückrunde alles andere als erstligareif.“ (Claus Horstmann)
• „Es ist eine der bittersten Niederlage meiner Karriere.“ (Lukas Podolski nach seinem dritten BUNDESLIGA-Abstieg mit dem FC)

Dies sind Sätze, die den Kölner Fans Hoffnung machen sollten, schließlich ist Selbstkritik der erste Schritt zur Besserung.

Ein Traditionsverein wie der 1. FC Köln gehört einfach mit seinem Umfeld, seinen Fans und seinem Stadion in die erste Liga.

Bleibt zu hoffen für die Domstadt, dass die Bundesliga-Abstinenz nur ein Jahr lang andauert.

Alle SPRÜCHE zum 34. BUNDESLIGA-Spieltag:

1.) „Wir sind mit dem letzten Tropfen Sprit über die Ziellinie gekommen.“
Hannovers Sportdirektor Jörg Schmadtke nach dem 2:1-Sieg gegen Absteiger Kaiserslautern.

2.) „Wenn wir auch gegen Chelsea 4:1 gewinnen, ist der Test gelungen.“
Bayern-Profi Thomas Müller nach dem 4:1-Sieg gegen den 1. FC Köln mit Blick auf das Champions-League-Finale.

3.) „Ich hätte noch vier Stunden spielen können, ohne zu treffen.“
Münchens Torjäger Mario Gomez, der im Fernduell den Kampf um die Torjägerkrone gegen Klaas-Jan Huntelaar verlor.

4.) „Ich gehe lieber mit meiner Freundin ins Bett.“
Torschützenkönig Klaas-Jan Huntelaar auf die Frage, ob er seine Kanone mit ins Bett nimmt.

5.) „Mit drei Gegentoren in sechs Minuten kann man nicht gewinnen.“
Wolfsburg Hasan Salihamidzic zur 2:3-Niederlage in Stuttgart.

6.) „Wenn ein Spieler seit der Zeit, als ihn Löw als Kandidaten ins Gespräch gebracht hat, sechs bis acht Tore geschossen hat, weiß ich nicht, ob man da noch überlegen muss.“ VfL-Trainer Felix Magath zur Frage, ob sein Stürmer Patrick Helmes oder VfB-Konkurrent Cacau der geeignete Kandidat für die EM sei.

7.) „Ich stehe für Normen und Werte.“
Trainer Jos Luhukay zu seinem vorzeitigen Abschied in Augsburg.

8.) „Jos hat den Vertrag ohne einen Euro Abfindung zurückgegeben. Das ist in all‘ diesen Zeiten bemerkenswert.“
Augsburgs ebenfalls scheidender Manager Andreas Rettig nach dem vorzeitigen Abschied von Trainer Luhukay


9.) „Wir nehmen viel mit aus diesem Krisenjahr.“
Trainer Thorsten Fink nach der schlechtesten HSV-Saison

10.) „Wir haben heute Abend nicht vor, uns die Lampen auszuschießen.“
BVB-Trainer Jürgen Klopp vor der Meisterparty der Dortmunder, die in einer Woche das DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern bestreiten

11.) „Markus Ritterbach, Toni Schumacher und ich sind nicht als Schönwetterkapitäne an Bord gekommen.“
Werner Spinner, neuer Vereinspräsident des 1. FC Köln, nach dem fünften Abstieg des FC zur Aufgabe seines Führungsgremiums in der nahen Zukunft

12.) „Insbesondere in der Rückrunde haben wir in der Gesamtsituation auf dem Platz und zum Teil neben dem Platz leider die Performance eines Absteigers gezeigt.“
Claus Horstmann als Vorsitzender der Kölner Geschäftsführung in einer Analyse des Jahres 2012

13.) „Es ist klar, dass das für mich der bitterste Moment in den letzten Jahren ist.“
Kölns Publikumsliebling Lukas Podolski nach dem Abstieg

14.) „Wenn man mit so vielen Niederlagen und so vielen Gegentoren absteigt, hat man es nicht verdient, in der Klasse zu bleiben.“
Podolski in einer Einschätzung der blamablen Gesamtleistung




Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.