EURO 2012: Stimmen zum Spiel Deutschland gegen Dänemark

STIMMEN zum Spiel Deutschland gegen Dänemark

EURO 2012: Deutschland gegen DänemarkEs ist geschafft! Mit einem 2:1 Sieg gegen Dänemark steht die deutsche Nationalmannschaft im EM-Viertelfinale und trifft dort auf Griechenland.

Damit schliessen die Deutschen die Hammergruppe B mit sagenhaften neun Punkten ab.

Held des Abends wurden die Debütanten Lukas Podolski mit seinem Treffer im 100. Länderspiel sowie Lars Bender mit seinem ersten Einsatz von Beginn an als Ersatz von Jeromé Boateng.

Die Stimmen zum Spiel Deutschland gegen Dänemark (Quelle: kicker.de | sport1.de):

Lars Bender:
„Unabhängig vom Tor war es mein erstes Spiel von Anfang an, deshalb war etwas Besonderes. Das war ein schönes Geschenk. Wir haben versucht, auf das zweite Tor zu spielen. Ich habe beim Tor gesehen gesehen, dass Raum da war. Es war ein bisschen glücklich. Ich bin nicht auf der Position beheimatet. Ich habe mich aber wohlgefühlt auf der Position. Ich tue immer gut daran, kleine Brötchen zu backen.“

Lukas Podolski:
„Das Viertelfinale war das Wichtigste. Es war ein hart umkämpftes Spiel gegen einen guten Gegner. Es war für mich ein besonderes Tor, dann mache ich das Tor auch noch mit rechts, das ist auch etwas Besonderes. Wir haben drei Spiele mit drei Siegen. Wir werden uns gut auf das Griechenland-Spiel vorbereiten.“


Joachim Löw:
„Lars Bender bringt alle Voraussetzungen mit, Außenverteidiger zu spielen. Beide Benders sind Siegertypen, sie sind unglaublich ehrgeizig, sehr positive Spieler. Heute haben wir den Lauf durchgezogen bis in den Sechzehner. Wir hatten Respekt vor solchen Situation, denn wir hatten nichts zu gewinnen. Nach dem Ausgleich war klar, es darf nicht mehr viel gegen uns passieren. Alle Gegner ziehen sich extrem zurück. Bei Dänemark wussten wir das, das Ergebnis scheint ihnen völlig egal zu sein. Das Viertelfinale wird ein ganz anderes Spiel, auch wenn die Griechen von der Spielweise ähnlich sein werden. Es hat schon ein gewisser Reifeprozess stattgefunden. Ich denke, wir haben den Gegner heute ein bisschen viel Platz gelassen. Druck war vom ersten Spiel an da. Der Druck wird nicht größer.“

Morten Olsen:
„Wir haben fantastisch mitgespielt gegen die absolut beste Mannschaft hier. Leider haben wir in der zweiten Halbzeit nicht richtig selbst Zug in die Sache bekommen, obwohl wir den Ball mehr hatten. Aber gegen eine Mannschaft wie die Deutschen kann man nicht viele Chancen herausspielen.“

William Kvist:
„Wir haben gut mitgespielt und zwei dumme Tore bekommen. Das war unsere eigene Schuld. Wir müssen akzeptieren, dass die Deutschen sehr gut sind. Sie haben auch heute gut gespielt. Aber wir haben bewiesen, dass wir mithalten können.“

Wolfgang Niersbach (DFB-Präsident):
„Drei Siege, dreimal knapp, dreimal gezittert. Ich hoffe, dass sich die Mannschaft für das Viertelfinale noch Tore aufgespart hat. Das ist natürlich Extraklasse, was die Mannschaft geleistet hat. Zum ersten Mal haben wir neun Punkte in der Gruppenphase bei einer EM geholt. Wir haben zum dritten Mal ziemlich stark gezittert, aber es ist gut gegangen. Die Favoritenrolle gegen Griechenland müssen wir annehmen. Ich würde mich aber dagegen wehren, dass wir die großen Favoriten in diesem Turnier sind.“

Reinhard Rauball (Liga-Präsident):
„Drei Spiele, drei Siege. Die Mannschaft konnte aber nicht den Druck aufbauen, den sie normalerweise aufbaut. In der zweiten Halbzeit war das beklemmende Gefühl, dass die Dänen in Führung gehen könnten. Im Ergebnis ist das Erreichen des Viertelfinales aber 100 Prozent verdient.“




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