Stimmen zum WM-Sieg Japans bei Frauen Fußball-WM | Fußball-Zitate

Stimmen zum WM-Sieg Japans bei Frauen Fußball-WM

Japan ist FIFA-Frauen Fußball-Weltmeister 2011!

In einem hochdramatischen Finale setzten sich die kleinen Japannerinnen gegen den Favoriten aus den USA mit 5:3 nach Elfmeterschießen durch. Nach regulärer Spielzeit hatte es 1:1 gestanden.

Nach der Verlängerung gar 2:2.
Jedes Mal schafften es die Nippon-Töchter dabei eine amerikanische Führung auszugleichen.

Mit viel Moral und Herz sowie einem unbändigen Siegeswillen verdienten sich die Spielerinnen Japans ihren ersten WM-Titel in der Commerzbank-Arena zu Frankfurt.

Somit relativiert sich auch das frühe Viertelfinal-Aus der deutschen Mannschaft bei dieser Heim-WM ein wenig, da man mit Japan am späteren Weltmeister im eigenen Land verzweifelte.

Ein gelungener und spektakuläter Abschluss unter die ausgeglichenste FIFA Frauen-Fußball WM aller Zeiten mit einem Überraschungssieger aus einem arg gebeutelten und von der Atom-Katastrophe schwer geschädigten Land.

Das Elfmeterschießen:

Das Elfmeterschießen brachte dabei die Entscheidung.
Während bei den Amerikanerinnen im finalen Shoot-Out die Nerven blank lagen, überzeugten die Kickerinnen aus Japan mit Ruhe, Souveränität und Abgeklärtheit. Selbst die zur besten Torhüterin des Turniers gewählte Hope Solo konnte ihre Mannschaft nicht mehr retten und den begehrten WM-Pokal ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten entführen.

Einzig und allein Wambach verwandelte ihren Elfer sicher.

Am Ende stand es 3:1 nach Elfmeterschießen für die kleinen, flinken und sichern Japanerinnen, die mit Sawa nicht nur die beste Spielerin des Turniers stellten, sondern mit einer Passgenauigkeit von über 80% einen technisch sauberen und attraktiven Ball zelebrierten.

Spruchband im Finale:

“Hope, Marry Me – I´m Solo!”
(Plakat eines Zuschauers in Anspielung auf Hope Solo, Torhüterin der amerikanischen Finalmannschaft).

Sport1 Surfstick

Die Pressestimmen zum japanischen WM-Sieg (Quelle: augsburger-allgemeine.de):

Süddeutsche Zeitung:
“Wie ein Sushi-Meister mit seinem Messer – ein dramatisches Finale: Im Elfmeterschießen siegt Japan gegen die USA und ist erstmals Weltmeister – obwohl die Mannschaft 120 Minuten lang deutlich unterlegen ist. Doch kurz vor Ende der regulären Spielzeit holen die Asiatinnen einen Rückstand auf, kurz vor Ende der Verlängerung noch einmal. Torhüterin Ayumi Kaihori ragt dabei heraus.”

Bild:
“Diese Party hat sich Japan verdient. Die Obamas drückten umsonst die Daumen. Nach den Schicksalsschlägen für dieses Land ist der Pokal ein bisschen Balsam für die Seele.”

Stern:
“Balsam für ein geschundenes Land. Japan ist Weltmeister. Auch im Finale gegen die USA verblüfften Nippons Töchter – ausnahmsweise aber nicht mit Frauenfußball vom anderen Stern.”

Focus:
“Nach Monaten der Katastrophenmeldungen überschlagen sich die japanischen Medien mit ihrem Jubel über den Sieg Japans in der Frauen-Fußball-WM. Die Menschen machen mit: Sie feiern, schreien und weinen Freudentränen.”

Spiegel:
“Glücklicher Sieg, stürmische Freude. Sie sind ihrer Zeit voraus: Eigentlich sollte Japan erst bei der Frauenfußball-WM 2015 ganz oben ankommen, nun sind die Asiatinnen schon jetzt Weltmeister. Im Elfmeterschießen gegen die USA hatten sie einfach die besseren Nerven.”

Kicker:
“In einer dramatischen Partie sicherte sich Japan durch ein 3:1 i.E. über die USA den ersten WM-Titel seiner Geschichte. Dabei fand Nippon über weite Strecken überhaupt nicht in die Partie und hatte es am Ende einem Geniestreich von Sawa zu verdanken, dass es überhaupt zum Elfmeterschießen reichte.”

FAZ:
“Ein dramatisches Finale findet die Entscheidung im Elfmeterschießen: Die Nerven versagen bei drei Amerikanerinnen – Japan ist zum ersten Mal Fußball-Weltmeister. Zuvor gleichen sie in regulärer Spielzeit wie auch in der Verlängerung kurz vor Schluss aus.”



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