Stimmen zum Länderspiel Schweiz gegen Deutschland | Fußball-Zitate

Stimmen zum Länderspiel Schweiz gegen Deutschland

STIMMEN und REAKTIONEN zum EM-Test Schweiz gegen Deutschland

Die EURO 2012 steht kurz vor der Tür.
Und die Deutschen verpatzen ihren ersten EM-Test in Basel gegen die Eidgenossen aus der Schweiz und verlieren mit 3:5.

Schweiz gegen Deutschland 5:3

Schweiz schlägt Deutschland im EM-Test klar

Nationalelf-Debütant ter Stegen gab dabei im Tor keine gute Figur ab.

Ohne die acht Bayern-Spieler wirkten die Deutschen insbesondere im Abwehrverhalten noch überhaupt nicht eingespielt.

Als Konsequenz aus diesem Test schickte Bundestrainer Jogi Löw die Spieler ter Stegen, Bender, Draxler und überraschend Cacau wieder nach Hause.
Damit steht der 23-köpfige EM-Kader, heute Dienstag, ist Meldeschluss bei der UEFA.

Damit bestreitet die deutsche Mannschaft ihren letzten Test vorm EM-Start gegen Portugal am Donnerstag in Leipzig gegen Israel.

Erstmal die Stimmen der Spieler und der Presse zum 3:5 gegen die Schweiz (Quelle: sueddeutsche.de):

• Bundestrainer Joachim Löw:
„Über das Ergebnis kann man sich nicht freuen. Nach den sehr intensiven Einheiten wusste ich schon, dass die Frische fehlt. Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, um daran zu arbeiten. Die Abstimmung wird besser, da bin ich sicher. In diesem Spiel ist so viel passiert, das muss ich jetzt erst mal aufarbeiten. Die Mannschaft hat in dieser Formation noch nie zusammengespielt. Das, was sie als Mannschaft falsch gemacht hat, das müssen wir aufarbeiten. Marc-Andre ter Stegen muss den Kopf nicht hängen lassen.“

Ottmar Hitzfeld (Schweizer Nationaltrainer):
«Wir haben Glück gehabt, dass wir die erste Viertelstunde so überstanden haben, da hat Deutschland hervorragend gespielt. (…) Ich glaube nicht, dass Jogi Löw bei der EM so offensiv spielen lassen wird. Aber man muss vorher experimentieren, etwas ausprobieren. (…) Ich bin zuversichtlich, dass Deutschland eine gute EM spielen wird. (…) Die Bayern-Spieler werden mit ihrer guten Mentalität zur EM wieder in Form kommen. Man kann umfallen, aber man muss wieder aufstehen.»

Miroslav Klose:
«Wir sollten jetzt nicht nach Ausreden suchen. Es war aber klar, dass die Beine noch schwer waren nach dem harten Training. Wir haben es nicht geschafft, die Schweizer unter Druck zu setzen, und dann ist das auch für die Abwehr schwer.»

Julian Draxler:
„Ich habe mir die Sache ein bisschen anders vorgestellt, das ist klar. Aber wir sollten jetzt nicht den Teufel an die Wand malen.“

Mats Hummels:
„Es hat heute nur wenig funktioniert. Man hat gesehen, dass wir noch keine eingespielte Mannschaft waren. Da braucht man nicht drumherum zu reden.“

Per Mertesacker:
„Es war ein wertvoller Test. Man hat gesehen, dass noch nicht alles läuft. Aber wir haben noch etwas Zeit. Jetzt müssen wir sehen, dass wir es in 14 tagen besser machen.“


Die Pressestimmen aus der Schweiz (Quelle: Welt online):

Blick:
„Nach 56 Jahren! Schweiz ballert Deutschland weg. 5:3! Wir sind in EM-Form! Kleine Schweizer machen Deutschland lächerlich. Es ist doch ein Kraut gewachsen gegen die Deutschen! Nach 56 Jahren warten gibt’s (er)endlich den ersten Sieg. Ottmar Hitzfeld walzt seine Landsleute platt.“

NZZ:
„Historischer Jubel. Das Fußball-Nationalteam schlägt Deutschland am Samstag in Basel 5:3. Die Schweiz musste 56 Jahre auf einen Sieg gegen die deutsche Mannschaft warten. Eren Derdiyok erzielt drei Tore. Frisch, frech, fröhlich, frei. In einem unterhaltsamen Spiel gegen den matten EM-Favoriten siegen die Schweizer erstmals seit 1965.“

Basler Zeitung:
„Nach über fünf Jahrzehnten gewinnt die Schweiz wieder ein Länderspiel gegen Deutschland, und das gleich mit 5:3. Die DFB-Elf gibt kurz vor der EM ein chaotisches Bild ab.“

Tagesanzeiger:
„Schweiz stürzt Deutschland in EM-Depression“

St. Galler Tagblatt:
„Schweiz demütigt den EM-Titelanwärter.“

20 Minuten:
„Mit einem hochverdienten 5:3-Erfolg – wie 1908 im ersten Länderspiel gegen den nördlichen Nachbarn – beendete die Schweizer Nati die 56-Jährige Durststrecke gegen Deutschland auf spektakuläre Weise. Besondere Genugtuung war der Sieg natürlich für Ottmar Hitzfeld. Der Lörracher freute sich nach der verpassten EM-Qualifikation riesig über den Sieg gegen sein Heimatland.“




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