DFB Pokal: Stimmen zur 2. Hauptrunde 2011/2012 | Fußball-Zitate

DFB Pokal: Stimmen zur 2. Hauptrunde 2011/2012

2. DFB Pokal-Hauptrunde 2011/2012

Der erste Teil der zweiten DFB Pokal-Hauptrunde wurde am gestrigen Abend ausgespielt.
Mit dem Hamburger SV in Trier und Borussia Mönchengladbach in Heidenheim entgingen zwei Bundesligisten nur knapp einer Pokal-Blamage in Runde 2.

Ein Freistoßtor von Dennis Aogo rettete den HSV, ter Stegen seine Borussia im Elfmeterschießen. Besonders zu diesen beiden Spielen und zu Dortmund gegen Dresden die Reaktionen und Stimmen.

Die POKAL – Stimmen und Reaktionen:

Eintracht Trier – Hamburger SV 1:2 nach Verlängerung

Denny Herzig, Innenverteidiger Eintracht Trier (Quelle: volksfreund.de):
„Wir wussten, dass die Hamburger irgendwann zu Chancen kommen würden. Dass das dann aber nach einem Freistoß passiert, den wir vielleicht schon in der Entstehung hätten vermeiden können, ist umso bitterer.“

Roland Seitz, Trainer Eintracht Trier:
„Es tut einfach weh so kurz nach dem Spiel. Wenn wir das Spiel 0:5 verloren hätten, wäre das was anderes. Aber wir waren so dicht dran und hatten selbst gute Gelegenheiten. Wir haben auch nur wenige Chancen zugelassen. Ich bin stolz auf unsere Leistung und darauf, wie die Mannschaft meine Vorgaben umgesetzt hat.“

Thorsten Fink:
„Ich muss der Eintracht ein Kompliment machen. Sie hat super gefightet und war hervorragend auf uns eingestellt. Meine Mannschaft ist nicht richtig ins Spiel gekommen. Wir haben noch nicht das tolle Spiel gezeigt, das wir uns vornehmen. Ich wünsche der Eintracht alles Gute für den Aufstieg. Wenn sie so fightet wie heute, wird sie das auch schaffen.“

Oliver Stang, Innenverteidiger Eintracht Trier: „Das späte 1:2 durch Aogo war entscheidend. Wenn du zehn Minuten vor dem Ende so ein Tor kassierst, bist du im Kopf tot. Danach hat einfach der Glaube gefehlt.“

Thomas Kraus, Mittelfeldspieler Eintracht Trier: „Ich bin erst einmal kaputt, völlig müde und enttäuscht. Ich kann das gar nicht fassen. Aber ich muss der ganzen Mannschaft und auch den zahlreichen Fans im Moselstadion ein Kompliment machen. Unsere Anhänger haben uns heute toll unterstützt.“

Thomas Drescher, Kapitän Eintracht Trier: „Wenn man so große Chancen hat und am Ende doch ausscheidet, wird das sicher noch eine Weile in den Köpfen bleiben.“


1.FC Heidenheim – Borussia Mönchengladbach 0:0 (3:4 nach Elfmeterschießen)

Marc-André ter Stegen (Quelle: borussia.de):
„Wichtig ist, dass wir eine Runde weiter gekommen sind – das war unser Ziel, und das haben wir erreicht. Der Druck gehört beim Elfmeterschießen dazu, das gilt sowohl für die Schützen als auch für mich als Torwart. Beim letzten Elfer habe ich ein wenig spekuliert und zum Glück ist es aufgegangen. In den 120 Spielminuten haben wir es teilweise gut gemacht und viele Chancen heraus gespielt, allerdings haben wir im Abschluss die nötige Konsequenz vermissen lassen. Trotzdem war es gut, dass wir uns die vielen Möglichkeiten erarbeitet haben. Ich hoffe, daraus können wir Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben in der Bundesliga ziehen.“

Martin Stranzl:
„Leider Gottes haben wir in der regulären Spielzeit unsere vielen Chancen nicht genutzt, sonst hätten wir uns die Verlängerung und das Elfmeterschießen ersparen können. Beim Elfmeterschießen sind alle angetreten, die sich sicher fühlten und es haben ja auch alle verwandelt. Hätten wir vorher etwas cleverer agiert, wäre es nicht so eng geworden, aber letztlich zählt im Pokal nur das Weiterkommen, ganz egal wie. Ein Wunschlos für das Achtelfinale habe ich nicht, Bayern München wäre ganz schön, aber am wichtigsten wäre mir ein Heimspiel.“

Sportdirektor Max Eberl:
„Es ist sehr ärgerlich, dass wir unsere zahlreichen Chancen nicht genutzt haben, denn wir hätten die Partie sicherlich auch in der regulären Spielzeit für uns entscheiden können. Im Elfmeterschießen ist immer auch eine Portion Glück dabei. Es war diesmal auf unserer Seite, aber über die gesamten 120 Minuten gesehen haben wir auch verdient gewonnen. Der Gegner im Achtelfinale ist mir relativ egal. Ich wünsche mir nur ein Heimspiel, damit wir danach vernünftig zuhause Weihnachten feiern können.“

Lucien Favre:
„Wir haben sehr viele Ballverluste gehabt, aber die Heidenheimer haben es auch gut gemacht, sie waren im Mittelfeld ein Mann mehr und haben die Räume sehr eng gemacht. Wir haben zu wenig Tempo ins Spiel gebracht, dennoch hatten wir viele klare Torchancen. Trotzdem müssen wir unsere Möglichkeiten insgesamt besser vorbereiten, wir haben zu oft beim letzten Pass zu hektisch agiert. Wir spielen momentan nicht so gut wie noch vor ein paar Wochen, aber im Pokal zählt nur das Weiterkommen – alles andere interessiert mich aktuell nicht.“

Frank Schmidt (Trainer 1. FC Heidenheim):
„Wir haben versucht, auf das Gladbacher Spiel zu reagieren und deshalb unsere Taktik umgestellt. Ich denke, das hat gut funktioniert. Wir hatten zwar nicht viele Chancen, haben aber 120 Minuten lang aggressiv gespielt und den Gladbachern das Leben schwer gemacht. Wir wollten auf unsere eine Chance warten, und in der 79. Minute kam sie auch. Leider haben wir es da aber nicht geschafft, aus der Drei-gegen-Eins-Situation ein Tor zu erzielen. In der Verlängerung haben ein wenig die Kräfte nachgelassen, dennoch haben wir weiter gut verteidigt. Wir haben den Glauben an den Sieg mit in das Elfmeterschießen genommen, aber alle Gladbacher haben eiskalt verwandelt, deshalb sind sie am Ende auch verdient eine Runde weiter gekommen.“


Borussia Dortmund – Dynamo Dresden 2:0

Neven Subtic (Quelle: derwesten.de):
„Das war ein hartes Stück Arbeit gegen Dresden. Aber wir haben es uns einfacher gemacht, in dem wir das erste Tor erzielt haben. Das ist das wichtigste in so einem Pokalspiel. Wir haben den Gegner ganz gut bearbeitet, haben die Nerven nicht verloren und haben das Spiel einigermaßen so bestritten, wie wir das wollten. Natürlich kann man gegen Dresden auch höher gewinnen, aber Dynamo war sehr defensiv eingestellt – da hilft nur passen, passen, passen. Das ist nicht immer attraktiv und gefällt nicht jedem Zuschauer, aber Ende waren wir damit effektiv und dominant. Genau das, was wir auch sein wollten. Gegen einen leichten Gegner ist natürlich schön zu spielen, aber Dresden hat das in der ersten Halbzeit gut gemacht. Für uns war es schwer, eine Lücke zu finden.“

Marcel Schmelzer:
„Wir waren darauf vorbereitet, dass es ein schweres Spiel wird und uns war klar, dass eine 1:0-Führung noch nicht bedeutet, dass wir auf der sicheren Seite sind. Das hat uns die erste Pokalrunde mit einigen Beispielen gezeigt. Wir waren deshalb über 90 Minuten konzentriert. Für uns war auch wichtig, dass wir defensiv gut stehen, unsere Fehler, die wir in den Champions-League-Spielen gemacht haben, abstellen. Im Moment sind wir auf einem guten Weg. Gegen Köln und auch gegen Dresden haben wir nichts zugelassen und so wollen wir das weitermachen.“

Kevin Großkreutz:
„Pokalspiele sind immer hart. Die unterklassige Mannschaft will immer alles geben und zeigen, dass sie auch mit der Bundesliga mithalten kann. Diese Teams stehen immer sehr tief, verteidigen mit Mann und Maus. Aber ich glaube, wir haben das clever gespielt, unser Spiel gut aufgebaut, den Ball sicher in unseren eigenen Reihen gehalten und verdient mit 2:0 gewonnen. Wir wollen ins Finale nach Berlin. Da will jeder Spieler hin und dafür werden wir alles geben und am Sonntag können wir schön die Auslosung genießen.“

Mitch Langerak:
„Ich habe mich sehr über meinen Einsatz gefreut. Natürlich war ich vor dem Spiel auch ein bisschen nervös – das ist normal. Aber nach einer Minute auf dem Platz ist die Nervosität vergessen. Dann sprichst du mit deinen Jungs auf dem Platz, dirigierst und gibst Anweisungen, da bleibt kein Platz für Nervosität. Das ist auch mein Job.“

Michael Zorc:
„Im Pokal geht es darum, eine Runde weiterzukommen – und das möglichst souverän. Das haben wir gegen Dresden mit einem 2:0 gemacht. Dass wir zu Null gespielt haben, ist schon wichtig. Das war und ist unser Rezept: Defensiv stabil zu stehen und dann vorne unsere Qualität zu nutzen. Die Tore fielen zum richtigen Zeitpunkt, aber es war nicht einfach zu spielen gegen Dynamo. Die waren defensiv mit einer Dreier-, beziehungsweise Fünferkette sehr kompakt und habe es uns schwer gemacht, Räume zu finden. Trotzdem haben wir uns einige Chancen erspielt. Aufgabe erfüllt. Weitermachen.“

Sven Bender:
„Es hat sich gegen Dresden ein bisschen so angefühlt, als sei der Sieg nie gefährdet gewesen. Letztlich sind solche Spiele aber immer gefährlich. Wir haben gesehen, was Dynamo im Pokal mit anderen Mannschaften gemacht hat, auch deshalb waren wir sehr konzentriert über die komplette Spielzeit. Mit einem gesetzten Konter hätten sie uns tatsächlich richtig einen mitgeben können. Aber letztlich war der Sieg dann doch nie gefährdet. Wir versuchen, einfach unseren Fußball durchzudrücken und wieder so zu spielen, wie wir es können und das klappte in den vergangenen Spielen schon wieder ganz gut. Wir hoffen, dass wir das in den kommenden Wochen weiter bestätigen können.“

Robert Lewandowski:
„Eigentlich möchte ich immer Stürmer spielen. Aber gegen Dresden habe ich die letzten 20 Minuten auf der Zehn gespielt. Aber das ist kein Problem für mich. Ich bin glücklich, dass ich der Mannschaft helfen konnte. Aber insgesamt wollte das ganze Team gegen Dresden gewinnen, um eine Runde weiterzukommen. In der vergangenen Saison haben wir im Pokal nicht gut abgeschnitten, in sofern war das eine wichtige Partie für uns. Diese Saison machen wir das besser.“

Jürgen Klopp:
„Im Vergleich zur vergangenen Saison spielen wir auf allen Positionen in dieser Runde mehr Fußball. Nuri Sahin war letztes Jahr sehr dominant und wollte jeden Ball haben. Jetzt spielen wir das ein bisschen anders, haben aber trotzdem eine gute Spielauslösung. Wir haben eine sehr gute Aufstellung gefunden und das passt so.“




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