WM Zitate 2014

Spanien raus, England raus! Italien und Brasilien mit enormen Schwierigkeiten. Costa Rica und Chile, spielerisch unterlegen aber mit einem wahnsinnigen Kämpferherz, Leidenschaft und einem unbändigen Willen im Achtelfinale.

Wer hätte das gedacht? Die süd- und mittelamerikanischen Mannschaften machen es den europäischen Schwergewichten mehr als schwer. Die WM Vorrunde der WM 2014 in Brasilien hat Halbzeit. Grund genug die ersten wirklich lesenswerten Sprach-Kuriositäten und Versprecher der WM 2014 zusammenzufassen:

WM Zitate 2014

(Quelle: handelsblatt.de)

• „Wir waren ganz oben und jetzt sind wir ganz unten. Es ist grausam, wir hatten große Illusionen.“
Andres Iniesta zum überraschenden Aus der Spanier bei der WM.


• „Ich hasse so etwas zu sehen.“
Kameruns Nationaltrainer Volker Finke nach dem WM-Aus gegen Kroatien, bei dem zwei seiner Spieler gegeneinander handgreiflich geworden waren


• „Wir sind absolut zufrieden mit ihm, was er leistet auf seinem Weg, er hat eine absolut professionelle Einstellung. Er geht auch jeden Morgen jetzt zum Frühstück – unaufgefordert.“
Nationalmannschafts-Assistenztrainer Hansi Flick am Mittwoch in Santo André über Toni Kroos


• „Ein guter Anfang braucht Begeisterung, ein gutes Ende Disziplin.“
Noch einmal Hansi Flick, diesmal auf Sun Tzus Spuren zum Motto der deutschen Fußball-Nationalmannschaft während der WM in Brasilien


• „Manche sagen, unsere Herangehensweise wäre selbstmörderisch.“
Mittelfeldspieler Arturo Vidal in einem FIFA-Interview noch vor dem Anpfiff zum Spiel der Chilenen am Mittwoch in Rio de Janeiro gegen Fußball-Weltmeister Spanien


• „Ihr könnt Euch eine eigene Aufstellung ausdenken. Das Problem ist: Ihr habt keinen Einfluss darauf, was ich denke.“
Brasiliens Fußball-Nationaltrainer Luiz Felipe Scolari bei der WM nach dem 0:0 gegen Mexiko zu Nachfragen nach seiner Aufstellung


• „Du bist gezwungen, zu stehen. Aber ich bin ein sitzender Coach.“
Louis van Gaal ist stinkig. Genau in seinem Blickfeld sitzt immer ein Kameramann. Das Spiel im Stehen gucken? Nicht mit dem sitzenden Holländer.


• „Thomas Müller ist keine falsche Neun, sondern die wilde 13.“
Mehmet Scholl zur Frage, wo Joachim Löw seinen Stürmer auf dem Feld hinbeorderte: Direkt in die Spitze, als hängende Spitze oder wohin auch immer.

Mehr Sprüche von Mehmet Scholl!

• „Auf geht’s Team USA, zeigt der Welt, aus welchem Holz wir geschnitzt sind.“
US-Präsident Barack Obama schickte eine Stunde vor dem Spiel gegen Ghana eine kurze Video-Botschaft aus dem Weißen Haus. Am Ende gewannen die Amerikaner mit 2:1 – Auftrag ausgeführt, Mr. President.


• „Wir sind freundlich begrüßt worden. Von Menschen, Frauen und Kindern.“
DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock nimmt es nach der Ankunft in Brasilien etwas zu genau.


• „Ist das offiziell, ‚Man of the Match‘? Ja, du weißt ja nie bei den schwindeligen Fifa-Flöten.“
ARD-Moderator Matthias Opdenhövel spricht laut aus, was viele Fußball-Fans denken – hat aber leider vergessen, vorher das Mikrofon abzuschalten.


• „Ab und zu verstehe selbst ich seine Laufwege nicht.“
Bundestrainer Joachim Löw über Dreifachtorschütze Thomas Müller nach dem 4:0-Sieg gegen Portugal.


• „Ein frühes Tor schießen. Egal, wann.“
ARD-Experte Mehmet Scholl vor dem Spiel gegen Portugal.


• „Das Maracanã verdient ein solches Tor von Messi.“
Brasiliens Fußball-Legende Zico am Montag über das WM-Tor des Argentiniers Lionel Messi im Maracanã beim 2:1 gegen Bosnien-Herzegowina. Zico ist Rekordtorschütze in der legendären Arena in Rio de Janeiro


• „Hört ihr im Land das Brüllen der grausamen Krieger? Sie rücken uns auf den Leib, Eure Söhne, Eure Ehefrauen zu köpfen!“
Eine Strophe in der Nationalhymne von Honduras – klingt angsteinflößend!


• „Es bringt nichts, wenn du das Spiel kontrollierst und trotzdem verlierst.“
Ecuadors Trainer Reinaldo Rueda nach dem 1:2 gegen die Schweiz in der letzten Minute


• „Vertraut mir. Tor. #ballin“
Tweet auf der Twitterseite von WM-Ball Brazuca nach dem 2:0 Frankreichs gegen Honduras. Zum ersten Mal in der WM-Geschichte wurde ein Treffer dank der Torlinien-Technologie anerkannt.


• „Jetzt wird der arme Kapellmeister für 90 Tage von der FIFA gesperrt.“
Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder witzelt auf Twitter über die Panne vor dem Duell Frankreich gegen Honduras, bei dem die Nationalhymnen aus organisatorischen Gründen nicht abgespielt werden konnten.


• „Ob dieses 5:1 historisch ist, hängt vom weiteren Verlauf des Turniers ab.“
Bayern-Star Arjen Robben über die Bedeutung des 5:1-Sieges der Niederlande gegen Titelverteidiger Spanien.


• „Es war ein unglaubliches Spiel, eine Partie für die Ewigkeit.“
Italiens Nationaltrainer Cesare Prandelli nach dem packenden WM-Spiel gegen England.


• „Die Wahrheit ist, dass auch Verrückte Liebe brauchen.“
Italiens Nationaltrainer Cesare Prandelli im dpa-Interview über seinen extrovertierten Stürmerstar Mario Balotelli


• „Das Tor widme ich meiner zukünftigen Frau, meiner Familie und meinen Freunden.“
Italiens Stürmer Mario Balotelli nach seinem Siegtor im ersten WM-Vorrundenspiel gegen England


• „Es wird nicht meine Aufgabe sein, mit meinem starken linken Huf sensationelle Flanken zu schlagen.“
Der Schalker Benedikt Höwedes am Samstag in Santo André zu seiner Umschulung zum linken Außenverteidiger bei der WM


• „Das darf keine Rolle spielen, ob da 50, 55 oder 70 Grad herrschen auf dem Platz.“
Fußball-Nationalspieler Lukas Podolski am Samstag in Santo André zur erwarteten Hitze bei den deutschen WM-Partien im Norden von Brasilien


• „Die Niederlage von Spanien ist ein Weckruf für alle anderen Teams bei dieser WM. Sie hat gezeigt: Hier kann alles passieren, selbst wenn du glaubst, der Favorit zu sein.“
Portugals Torwart Eduardo am Samstag über das 1:5-Debakel von Titelverteidiger Spanien im ersten WM-Spiel gegen die Niederlande


• „Wir in Uruguay haben es gerne, wenn wir nicht genau wissen, was auf uns zukommt – das steigert die Aufmerksamkeit, und man ist wachsam.“
Uruguays Trainer Oscar Tabarez bei der Abschlusspressekonferenz am Freitag in Fortaleza vor dem ersten WM-Gruppenspiel gegen Costa Rica am Samstag


• „Ich habe erst einmal auf das Datum geschaut. Ich habe gedacht, das ist ein Aprilscherz. Vielleicht hat sich da jemand einen Spaß erlaubt.“
Franz Beckenbauer zu seiner provisorischen 90-Tage-Sperre durch den Fußball-Weltverband FIFA am Freitag im TV-Sender Sky Sport News HD


• „Er ist noch jung und mehr unterwegs als Barack Obama.“
Franz Beckenbauer am Freitag im TV-Sender Sky Sport News HD zu einer weiteren möglichen Amtszeit des 78-jährigen FIFA-Präsidenten Joseph Blatter ab 2015


• „Jedenfalls sitze ich jetzt nicht auf meinem Zimmer und schaue mir jeden Tag fünf Stunden Ronaldo-Videos an.“
Jerome Boateng in der „Bild“-Zeitung über die Vorbereitung auf das erste WM-Spiel gegen Portugal um Superstar Cristiano Ronaldo


• „Um 6 Uhr bin ich schon wieder zurück.“
Bundestrainer Joachim Löw am Donnerstag in Santo André auf die Anmerkung, dass er schon Morgens um 6 Uhr beim Start in eine Joggingrunde am Strand gesehen worden sei.





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